Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuneigen v.
zuneigen , v. , mhd. zuoneigen mhd. wb. 2, 353 a ; Lexer 3, 1185 , s. neigen th. 7, 568, mnd. tonegen, mnl. toeneigen. 1 1) intr., wie mhd. nîgen, nur frühnhd.: acclino zuoneigen, sich helden Frisius 19 a ; Maaler 529 a ; Hulsius 2 (1618), 198 a ; da si aber auf den heiligen cristagabent gedachter jarzal gegen Rom zuegenaigt Wilw. v. Schaumburg 7 liter. ver.; auf das wir ... von allen czuneigenden ( bevorstehenden ) verligkeiten werden barmhertziglich erlost Marienleben d. Bonaventura (1516) h 4 b . die neuere intr. verwendung s. 4. 2 2) trans., wie mhd. neigen, factitiv zu 1. 2@a a) eigentlic…