Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zunahme f.
zunahme , f. , gegenüber älterem zunehmung eine jüngere bildung wie ab- und annahme, erst seit dem 17. jh. belegt Hulsius (1651) 284 b . oft mit abnahme gegensätzlich gepaart Arnold kirchen- u. ketzerhist. (1699) vorr. 11; Gottsched d. neueste 3, 195 , s. u. es entspricht den heute vorherschenden bedeutungen von zunehmen. 1 1) von dem natürlichen wachsthum: durch diese zunahme des kolbens jedoch ist die scheide nicht mehr hinreichend die stamina zu umhüllen Göthe II 7, 65 W.; die art und weise, wie die zunahme in der masse der organe eines thieres vor sich geht Liebig chem. br. 259 ; die zunah…