Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuffen v.
zuffen , zufen , v. , ursprünglich ein fuhrmannswort, alem. form zu md. zoffen s. sp. 20, bes. den beleg aus Maaler : wann ein narr uff dem wagen sitzt, und yetzt zuffet, dann nebend sich, hinder und für sich fart, der machet bald stettige pferd S. Franck, in besonderer bedeutung beim exerzieren der landsknechte: durch welche ( belehrung ) er ( der gemeine mann ) fertig mit lauffen, schreiben, .. werffen, schieszen, würblen, wenden, zufen, spitzen ... seyn möge L. Fronsperger kriegsb. 1 (1578) , 175 b . übertragen: ein kleine nase .. zeiget ein knechtisch, diebisch gemüt so immerdar auszflucht…