Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ziebelein n.
ziebelein , n. , aus dem lockruf ziep ziep, obd. zipp zipp ( s. 1 ziep) gebildete kosebenennung des küchleins und jungen huhns: gallinella hnlein, z. Kirsch cornucop. 3 ( Nürnb. 1723) bei Diefenbach gl. 256 c ; mit diphthong und f im silbenauslaut ( aus der vorstufe ziwwele, s. u. ) zeifelein junges huhn ( Grabfeld ) Schmeller-Fr. 2, 1087 ; regel ist sonst eine den ton auf den endvocal legende gebrauchsform, also kein rechtes diminutiv, zibbele, ziwwele, die eine rufreihe steigernd abschlieszt: zib, zib! zibel, zibele! ( phon. -ĭ-; Oberpfalz ) 1074; daraus das subst. zibel, n., zahmes stück g…