Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerstieben verb.
zerstieben , verb. , ahd. zistioban, mhd. z., wie staub auseinander fliegen, verschwinden, ein im ahd. und mhd. sehr beliebtes, im nhd. mehr auf den gehobenen stil beschränktes wort; in der regel stark flectiert, doch häufen sich ende des 18. und anfang des 19. jahrh.s schwache formen, vgl. u. a. zerstiebt ( partic. ): Wackenroder herzenserg. 84 ; H. v. Kleist 2, 290 Schm.; Cl. Brentano ges. schr. 1, 183 ; A. v. Arnim w. 15, 254 ; Eichendorf s. w. 3, 162 , öft. ( neben zerstoben); zerstiebte ( prät. ) Göthe 50, 328 W.; -eu-, der alte vocal der 2., 3. pers. sing. präs., kann in jüngerer sprache…