Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerspringen verb.
zerspringen , verb. , ahd. zispringan dissilire, mhd. zerspringen, mnd. to-, mnld. tespringen; in stücke, entzweispringen, 1) hohle gegenstände durch überdruck von innen: ( ein ) kruog, der vol mostes und beheb verstopt ist, und so der nit luft hat, so zerspringt er gar buch d. beisp. 22 H.; sie ( die geschütze ) z. nach dem anznden Reutter v. Speier kriegsord. 115 ; wenn der gusz miszlang? wenn die form zersprang? Schiller 11, 313 G. ; deren ( der granaten ) viele in der luft zersprungen v . Chemnitz schwed. krieg 2, 467 ; ein reifen zerspringt; wasserblase: Tieck schr. 8, 62 ; sprw.: zerspr…