Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerschleifen verb.
zerschleifen , verb. , zu schleifen ( th. 9, 590, wo angaben über das starke und schwache verbum und die berührung mit mhd. slöufen schlüpfen, kriechen lassen gemacht sind ); 1) stark flect., intrans., ahd. zaslîfan de-, collabi, fluere, fatiscere, ags. tôslîpan, mhd. zerslîfen; im ma. reich bezeugt, ende des 16. jahrh.s abgestorben; a) ( gleitend ) auseinandergehn, so vom gesinde: Konr. v. Würzburg Pantal. 725 ; dô huop sich manec tier snel, der hof zesleif sâ Reinhart fuchs 1993 ; schweiz. id. 9, 153; b) zergehn, zerfallen, vergehn, verschwinden: rîche hove sint zesliffen warnung 1685 ; es w…