Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zeitvertreib m.
-vertreib , m. , das vertreiben der lästig fallenden leeren zeit und der langeweile; ein seit dem ma. (zîtvertrîp Lexer 3, 1141 , zijtverdrib pilgerf. d. träum. mönchs 10 461 B., zittvertrib d. teufels netz 11 689 B., tîtvordrîf Schiller-L. 4, 550 b ) gleichmäszig beliebtes und auch in die volksdialekte eingedrungenes wort; entstanden aus dem imperativsatz die (das) zeit vertreib ( deutsche gramm. 2 2, 938), dessen form vielleicht in den resten des fem. (zur z. B. Waldis Esopus 1, 246 Kurz; ihre z. suchen v . Hohberg georg. 1, 53 ; die beste z. J. A. v. Hehema die beste zeitvertreib (1689) 1 ;…