Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zecher m.
zecher , m. , 1) ordner: dispositor zechare, antreitare Windberger ps. 137 Graff; zu zechen 1; kaum hierher zegher münzwage cod. dipl. Brand. 15, 91 Riedel, eher als seiger wage ( th. 10, 197) zu verstehen; 2) wer der reihe nach dorfdienste thut, früher beim frohnen, jetzt noch wer dem hirten hilft: hiertten und wechselweiss ummachende z. 1753 Fischer 6, 1073 ; auch -buben: so durch die hirtten oder zecherbuben schwein beschädiget 1570 ebda; zu zechen 2; 3) im 16. jahrh. aufkommende bedeutung aus zechen 3 und zwar entsprechend den dort aufgezeigten drei stufen a) theilnehmer an gemeinsamem mah…