Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zausen verb.
zausen , verb. , aus gemeingermanischer, lautnachbildung verrathender wurzel entsprossenes wort, das im deutschen recht früh ( ahd. zerzûsôn zerzausen Hattemer denkm. 1, 420 b , 102 , zizûsôn entgürten, losbinden Graff 5, 711 ), in den übrigen dialekten erst spät ( mengl. tôtûsen reiszen, zausen ), z. th. erst in mundarten ( schwed. dial. tösa heu ausbreiten, norweg. dial. tosa zerfahren, zupfen, dän. dial. tusse schütteln, in unordnung bringen ) an den tag tritt. eine seltenere ablautform mit -ô- begegnet im mnd. ( Lübben-W. 412 a ), nnd. (-ö- brem. wb. 5, 133, -eu- 56) und in den ostmd. dial…