Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zauberstab m.
zauberstab , m. 1 1) der stab zaubergewaltiger griechischer und römischer gottheiten, des Mercur und der Circe, dann in die deutsche feen- und märchenwelt übertragen, am meisten aber in der hand des mittelalterlichen magiers und zauberers anzutreffen, womit er den kreis, in dem er stand, beschrieb ( Krünitz 241, 35 ); zuerst literarisch bei Fischart, bei dem bereits eine gewisse freiheit gegenüber dem zauberglauben auftritt: hiemit so will ich jetzund enden den zauberstab nun von euch ( den flöhen ) wenden und euch gar ausz der gruoben lassen flöhatz 58 ndr.; Mercurii z. binenkorb 70 b ; über …