Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wundergabe f.
wundergabe , f. , seit dem 17. jh. nachweisbar, aber erst seit der mitte des 18. jhs. stärker verbreitet. 1 1) mit beziehung auf wunder als ein übernatürliches geschehen im religiösen oder auch im magischen bereich. 1@a a) die persönliche fähigkeit, ein bestimmtes wunder zu verrichten: nur gott ists, der die todten erweckt; es sei dann, dasz er seiner lieblinge einem diese wundergabe verleihet Herder 16, 158 S.; frau v. Zigesar welche ... ihre ( somnambulistischen ) wundergaben wohl schwerlich in Weimar wieder produciren wird Göthe IV 9, 86 W. 1@b b) in umfassenderem sinne die fähigkeit eines …