Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderfitz m.
wunderfitz , m. , ein auf das alem. und schwäb. beschränktes wort, das aber hier gelegentlich mit dem im östl. obd. beheimateten gleichbedeutenden, doch etymologisch anderen wunderwitz ( s. d. ) durcheinanderzugeraten scheint, vgl. schweiz. id. 1, 1151; Fischer schwäb. 6, 975 . mundartlich noch sehr lebendig, vgl. auch Martin-Lienhart elsäss. 2, 839 b . 1 ) ' neugier, vorwitz ': der wunderfitz biss die tuomherren ( das grab zu öffnen ) Wurstisen in: schweiz. id. 1, 1151 ; hoffart, ehrgeyt vnd wunderfitz sind vns angnem, sehr gut vnd nutz ( sagt der teufel ) Georg Gotthart ain schon lustigs spi…