Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderding n.
wunderding , n. , im 15. jh. vereinzelt, seit dem 16. jh. häufig bezeugt; vgl. glossierungen wie magnalia ( i. prodigia ) wunderding (15. jh. ) Diefenbach gl. 343 b ; portentum i. monstrum vel prodigium wunder ding gemma gemm. (1508) t 6 c . das wort vertritt das simplex wunder in vielen seiner anwendungen, zeigt aber ihm gegenüber nur an wenigen stellen ( s. u. 4 b; c) spuren selbständigen gebrauchs. 1 1) im sinne des religiösen wunders ( s. wunder II A) nur schwach entwickelt, vorwiegend im späten 16. u. 17. jh. von gott selbst, seinen eigenschaften, taten und gaben im rahmen der heilsgeschi…