Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
woselbst
woselbst , präpositionalverschmelzung mit der bedeutung eines verstärkten ortsadverbs ( s. wo und daselbst teil 2, sp. 808; vgl. frz. là même ); vom 17. bis 19. jh. geläufig, heute durch das einfache wo verdrängt. literarisch ist das wort nur in relativischem gebrauch nachweisbar; Voigtel nennt es eine ' fragende und relative partikel ...' (3, 666), aber nach Campe ist es interrogativisch '... höchstens nur dann gebräuchlich ..., wenn man noch einmahl nach dem wo fragt, wenn man nicht recht verstanden hatte, in welchem falle das wo den ton erhält. woselbst haben sie ihn gesehen, angetroffen? h…