Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortkarg adj.
wortkarg , adj. , im letzten drittel des 18. jh. aufkommend, noch nicht bei Adelung, aber bei Campe 5, 778 a und schon von Heynatz antibarb. 2 (1796) 653 zustimmend verzeichnet, modern sehr gebräuchlich, sowohl im sinne von ' sparsam mit worten, wenig worte machend, kurz redend ' die eigenart einer rede oder des redens überhaupt kennzeichnend, wie im sinne von ' schweigsam, nicht mitteilsam ' mehr ein bestimmtes menschliches verhalten, eine persönliche eigenart charakterisierend; doch überschneiden sich im lebendigen sprachgebrauch oft beide gesichtspunkte. 1 1) als persönlicher wesenszug, mer…