Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wochenhan(ne)s m.
wochenhan(ne)s , m. , in Südwestdeutschland verbreitetes wort. in der Schweiz ' hausgeist, unter dessen obhut die wöchentliche tätigkeit steht und der dann von einem andern abgelöst wird ' schweiz. id. 2, 1474; oder einfach ' personifikation der woche ' Schön Saarbrück. wb. 231 ; das geläut am samstag, das das ende der woche einbegleitet, zieht eine reihe einander ähnlicher redensarten nach sich, z. b.: ( beim läuten ) vergräbt ma wieder de wochehan(ne)s Fischer schwäb. wb. 6, 3433 ; si lüte dem wuchehans au wider is grab Sutermeister bei Wander 5, 329 ; es lüt't dem wuchehans, der wuchehans i…