Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wiefe f.
wiefe , wiffe , f. , wohl nebenformen von 2 weife ' grenzmarke ' ( teil 14, 1, 1, sp. 631). zeichen zur markierung der fahrrinne: der dampfer stiesz, weil das fahrwasser ( im Bodensee ) ohne gehörige bezeichnung durch die sogenannten wiefen, d. h. stangen und büschel aus tannen oder weiden, geblieben war, auf einen felsen Augsb. allg. ztg. (1855) nr. 302. dazu auch wohl: in strömendem wasser setzt man grundnetze zuweilen an stangen, die in den grund gestoszen sind. so werden im Rhein bei Konstanz, bei Gottlieben, die in einem spiralig verlaufenden bogen gesetzten stellnetze an pfählen, die wei…