Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
westerlege(te) f.
westerlege(te) , f. , westerlegen, n., anlegen des taufkleides; taufessen; der sonntag nach ostern. in der ursprünglichen bedeutung ' anlegen des taufkleides ' nach Henzen dt. wortbildung 2 262 elliptische bildung ( sog. klammerform ) für * westerhemdelege. das wort ist fast nur im alem. bezeugt. 1 1) anlegen des taufkleides: man begund sîn ( Feirefisz ) kristenlîche pflegn und sprach ob im den toufes segn. dô der heiden touf enpfienc unt diu westerlege ergienc Wolfram v. Eschenbach Parzival 818, 16 Lachmann; nâch kristen ê vrouwe Bênen nam Willehalm, hân ich vernomen. ir westerlege ouch vür w…