Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
welp(e) m., n.
welp(e) , m., n. , nd. form für welf ( s. d. ); seit dem 16. jh. gelegentlich in hd. schriftsprache. früh vereinzelt ein welpelin bei Tauler 44, 21 V., als variante in der — von einem Kölner urtext abhängigen — Freiburger hs. mit rundung des stammvokals als wolp ( vgl. Schiller-Lübben 5, 660 ) Entzelt altmärk. chron. 199 B. ( v. j. 1579); wölpe catuli Chyträus (1594) 316 ; wolp Bode Montaigne (1793) 3, 334 ; sieben wölpe ( hunde ) Grimm dt. sagen (1891) 2, 157 ; wölp, wülp ( neben welp) Mensing schlesw.-holst. 5, 588 ; sonst welp(e), s. u. — im gebrauch wie welf meist für das junge von hund un…