Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
welling f.
welling , f. , seit dem 15. jh. bis in die gegenwart bezeugt ( ein älteres wellmus lebt nicht weiter, s. welsemos [ d. i. wellemos] ' polenta ' ahd. gl. 3, 717, 60 St.-S. ), jetzt meist masc., selten n., ' brei, mus ', in den randgebieten der Nord- und Ostsee verbreitet: welling ' haferschleim oder aus hafergrütze gekochte suppe ', dann auch ' dünne brühe ' Doornkaat Koolman ostfries. 3, 534 b ; wellung (welje) abgekochter trank, dünne brühe von gersten- oder habergrütze brem.-niedersächs. wb. 5, 225; welgen decoctum ex hordeo vel avena; haverwelgen, garstenwelgen Richey id. Hamburg. (1755) 33…