Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinmann m.
weinmann , m. mhd. wînman Lexer 3, 909 , selten im plur., dafür das wenig jüngere weinleute ( s. o. ). die beiden gleichen sich auch in verbreitung und vieldeutigkeit, sie theilen die bed. ' weinschenk ', die bei weinmann seit mitte des 13. jahrh. gangbar ist: gastgebe oder winman Berth. v. Regensb. 1, 121 ; österr. weist. 5, 450 (1474); in wbb. für caupo Diefenbach gloss. 108 c ; n. gloss. 81 b , und οἰνοπώλης Frischlin nomencl. (1586) 204 b . in Schwaben und der Schweiz gilt diese bed. seit dem 14. jahrh.: Fischer 6, 623 ; schweiz. id. 4, 286. nächstdem ist weinmann der behördlich angestellt…