Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinlaub n.
weinlaub , n. ohne plur. die blätter der rebe. mhd. wînloup Lexer 3, 909 . 1 1) das wort erscheint ende des 14. jahrh. in Mühlhausen: ratsgesetzgbg. 162 Lambert, lex. zuerst Nürnberg 1482: Diefenbach gloss. 408 b , fehlt aber z. b. bei Luther, H. Sachs, Fischart und bleibt auszer in wbb. ( B. Faber 582 b ; Corvinus fons lat. 168 ; Stieler 1079 ) noch durch das ganze 17. jahrh. selten. von klassikern bei Wieland I 1, 119; Herder 27, 236 S.; Göthe IV 34, 242 W., den romantikern unentbehrlich, bis heute allgemein, doch kaum je mundartlich: H. Fischer 6, 622 . 2 2) stets möglich ist w. in botan. b…