Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinhefe f.
weinhefe , f. der mikroskop. pilz saccharomyces ellipticus: ( er ) findet sich stets im boden der weinberge und wird von dort durch insekten (ameisen, wespen) auf die trauben übertragen, so dasz die trauben die gärungserreger mitbringen Villaret handwb. d. med. 2 (1891) 950 a . sie verwandeln bei schnellstem wachsthum in der gärung den zucker des mosts zu alkohol. um sicher zu gehen, setzt man neuzeitlich dem moste reinkulturen von vorzüglicher w. zu Zobeltitz d. wein (1901) 15 a . in dem durch sie gebildeten wein sinkt die absterbende w. zu boden, darum heiszt in nicht wiss. sprachgebrauch w.…