Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wehleid n.
wehleid , wehleiden , n. trauer, von Zesen zusammengerückt aus der seinerzeit geläufigen formel weh und leid ( s. DWB weh II 3 d γ aa ), ohne den specifischen sinn und die mundartliche bezeugung des ihm gleichfalls geläufigen wehleidig, eher mit stütze an wehklage(n): die immer die eine die andern, durch wehklagen, zum wehleiden anreitzeten Assenat 20; die zweite worthälfte im wortspiel: dasz er auch zur selben zeit, wo nicht gänzlich vergnüget, iedoch zum wenigsten geruhiger ward und seine verzweifelung sich in ein erleidliches weh-leiden veränderte Ibrahim 69. seltener wehleid: wahrüm wül si…