Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weglocken
weglocken , von etwas: sein absehn aber war den feind von der schiffbrücke wegzulocken v . Lohenstein Arminius, 2 827 b ; arglist'ger! jezt erkenn ich deine tücke! du hast mich trüglich durch verstellte flucht vom schlachtfeld weggelockt. Schiller 13, 276 ( jungf. v. Orl. 3, 9). übertragen: vielleicht habe das schöne abendwetter den kapitain weiter, als seinen gewöhnlichen spaziergang, vom hause weggelockt Bode gesch. des Th. Jones 1, 221 ; er könnte daran denken, dreiszig tausend geprüfter truppen, ehrlicher soldaten, worunter mehr denn tausend edelleute, von eid und pflicht und ehre wegzuloc…