Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waschung f.
waschung , f. verbalabstract zu waschen, seit dem spätmhd. auftretend, zunächst als wiedergabe des lat. lavacrum, lotio usw. in prosawerken aufgekommen, in der poesie nur spärlich erscheinend ( doch s. u. Rosenblut und Murner ). in der anwendung ist das wort fast ganz auf die körperliche reinigung beschränkt und hat in diesem gebrauch auch einen plural entwickelt. häufig in den alten glossaren: Diefenbach gl. 321 a lavacrum, 336 c lotio, 337 a lotura, nov. gl. 239 b lotio, waschunge, weschunge, waschinge, wassunge, wessunge, wassinge, baschung, wesing. die form mit umlaut tritt auch noch in de…