Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldrevier n.
waldrevier , n. 1 1) ein mhd. waltreviere als fem. ist allgemein ' waldgegend ' (reviere ist zunächst ' ufergelände ', s. theil 8, 851, dann allgemein ' gelände, gegend '): vil schiere wart, daʒ Tristan hund' unde jägere sehen began ... und vant ouch dâ vil schiere ûf einer waltriviere vil ritter Britûne, den wâren pavelûne und hütten ûf daʒ gras geslagen. G. v. Straszburg Tristan 5348 ; ich wil ze spîse werden in dirre waltriviere eim angestbæren tiere. K. v. Würzburg Partonopier 10821 Bartsch. 2 2) in der neueren sprache ist waldrevier ein begrenzter forstbezirk, der einem förster zur aufsic…