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waldfarn

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

waldfarn

Bd. 27, Sp. 1123
waldfarn , m. name verschiedener farnarten, früher auch waldfahrn, waldfahr, waldfaren, waldfarren: waldfarn, thelypteris. Maaler 483c; fahrnkraut, waldfahrn, filix. Emmelius nomencl. 73; filix, waldfarn. Junius (1577) 95b; waldfahren, f., felice, ugnea. Krämer 1206a; waldfahrn f., de la fougère ou fougière. Rädlein 1027b; waldfarn, tree-fern, wood-fern. Ludwig 2372; wald-fahren, silex, dryopteris. Kirsch 2, 379b; wald-fahren, filix. Hederich (1753) 2575; waldfahren, silix sylvestris. Steinbach 1, 408; waldfaren, filix, tanacetum sylvestre. Frisch 418c; waldfarren, fougere, dryopteris. Rondeau; waldfarn Adelung; dem waldfarn, der filix geheiszen und jederman wol bekandt ist. L. Thurneisser von wassern (Straszb. 1612) 139; gleicher gestalt kan man waldfahr (zu dünger) nehmen und es mit dem koth im bauer-hof untereinander mengen. Hohberg 3. th. 2. abth. 19a. besonders zu unterscheiden sind: 11) die farngattung aspidium, schildfarn, bei Oken (1841) 3, 334, der 7 arten anführt. insbesondere die verbreitetste art, aspidium filix mas Sw.: der waldtfarn. Bock (1595) 201b; waldfahr Brunfels bei Pritzel - Jessen 48b; gemeiner waldfarren. Holl pflanzenn. 289a; zum unterschied von einer andern art das männlein genannt: des waldtfarn seind zweyerley geschlecht, weible und mennle. das menle: pteris, filix mas ... das weible aber thelypteris, [] filix foemina. Leonh. Fuchs (1543) 227a, vgl. waldfarnmännlein und -weiblein. 22) der adlerfarn, roszfarn, pteris aquilina L.: waldfarn Nemnich 5, 621; groszer waldfaren 4, 1081. Holl pflanzenn. 108a; waldfarrn i. q. groszes farnkraut. J. B. Weber ökon. lex. (1838) 629b; das farnkraut weiblin heist telypteris, und felix foemina, auf teutsch waldfarn, roszfarn. Lonicerus (1679) 461, s. oben die stelle aus Fuchs, dessen abbildung zu thelypteris den adlerfarn widergibt (die neueren botaniker nennen thelypteris eine art des schildfarns). 33) der gemeine eichfarn, polypodium dryopteris L.: eichfarn, oder baumfarn, item waldfarn, oder erdfarn, heist bei den Griechen δρυόπτερις, Latinis dryopteris, filix querna. Lonicerus (1679) 461.
2133 Zeichen · 53 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Waldfarn

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Waldfarn , des -es, plur. inusit. oder das Waldfarnkraut, eine Art Farn oder Farnkraut, welche in den Wäldern angetr…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Waldfarn

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Waldfarn , s. Aspidium .

  3. modern
    Dialekt
    Waldfarn

    Schweizerisches Idiotikon

    Waldfarn Band 1, Spalte 1019 Waldfarn 1,1019

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit waldfarn

4 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von waldfarn 2 Komponenten

wald+farn

waldfarn setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

waldfarn‑ als Erstglied (4 von 4)

waldfarnmännlein

DWB

waldfarn·maennlein

waldfarnmännlein , n. , dasselbe wie waldfarn 1: waldtfarn mennle. Leonh. Fuchs (1543) 227 b ; waldfarn männlin, pteris filix. Dioscorides v…

waldfarnweiblein

DWB

waldfarn·weiblein

waldfarnweiblein , n. : waldtfarn weible. Leonh. Fuchs (1543) figur 339; waldtfarn weiblin, thelipteris, filix foemina. Dioscorides vert. du…