Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wahlverwandtschaft f.
wahlverwandtschaft , f. 1 1) in der chemie die eigenschaft zweier körper, von denen der eine oder beide anderweit verbunden sind, sich zu vereinigen, affinitas electiva. ' affinitas ' in diesem sinne wurde zuerst von Albertus Magnus, dann von Galilei gebraucht, 1718 stellte Geoffroy die erste verwandtschaftstabelle auf, der Schwede Torbern Bergman schrieb 1775 de attractionibus electivis, dies übersetzte (1782 f. ) Hein Tabor ( nach Strehlke bei Göthe 15, 9 Hempel ) mit wahlverwandtschaften, wie auch schon vorher Weigel den Bergman'schen terminus ' attractio electiva ' durch wahlverwandtschaft…