Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wäschig adj.
wäschig , adj. geschwätzig. von Luther gebraucht, später nur vereinzelt vorkommend, aber noch von Ludwig und Rondeau neben waschhaft angeführt ( bei ersterem auch waschicht, was schon Stieler hat ): ey wie weschig iszt der! ( sagt man von einem schwätzer ) Luther 1, 476, 36 Weim. ausg.; daher gehören auch die unnützen wesschigen meuler, die die leut gerne zur banck hauen und austragen 16, 523, 16; das die gottlosen wesschig und schwetzig sind 23, 576, 32; du narr, was machestu soviel wort? darümb, das es scheinet, wie er wesschig sey 24, 188, 10; wie auch S. Hieronymus ... darüber klaget, dasz…