Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wächterruf m.
wächterruf , m. 1 1) der ruf der wächter bei drohender gefahr, clamor vigilum. Stieler 1628 : da schlug der huftritt der reiter rasselnd und hohl auf, wie wenn sie über eine hölzerne brücke ritten. noch blieb's still, kein wächterruf. Scheffel Ekkeh. 86 . übertragen: die besonnenen männer traten gegen die neuerung auf und erhoben sogar im wochenblatt den wächterruf. jugenderinnerungen eines alten mannes 379; unter den älteren männern aber fanden die politischen wächterrufe der patriotischen schriftsteller zwar vereinzelte zustimmung; die starke leidenschaft, welche die that gebiert, erweckten …