Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verzechen vb.
verzechen , vb. , seit dem 16. jh. lexikalisch und literarisch reich bezeugt. 1 1) etwas ( bes. geld und gut ) durch zechen verschwenden bezw. mit zechen durchbringen, vertun: gebt sant Jörgen ... etwas ... des er nit bedarff, sunder die pfaffan die es anrichten verzechen es ... ( das geld, welches die heiligen sammeln ) S. Franck weltbuch (1534) 133 a ; gott hat mich dryer batzen braaten, die müszend doch verzächet syn. wo weist vns etwan gutten wyn H. R. Manuel d. weinspiel v. 151 ndr.; ich will lieber mein gelt verzechen, als den herren geben vnd den fürsprechen Fischart Garg. 141 ndr.; das…