Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versumpfen verb.
versumpfen , verb. , irrthümlich von Frisch 2, 356 c und Campe als beleg bei Keisersberg ( statt versupft) gebucht. in einer quelle des 16. jh. erscheint das part. prät. in starker form: da truckne örter, nicht see, versumpffne mos und dergleichen pfitzen seind Wirsung arztneybuch 554 . erst im 18. jh. zum ersatz des fremdworts stagnieren geprägt, vgl. zeitschr. f. d. wortf. 4, 132. im 19. verbreitet es sich stark, in übertragenem sinne wohl unter dem einflusz der burschikosen sprache, vgl. Paul wb. 540 a ; Fischer 2, 1371 ; Martin-Lienhart 2, 359 b . 1 1) die verwendung ist überwiegend intran…