Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verströmen verb.
verströmen , verb. , poetische bildung, erst bei Campe gebucht. 1 1) von Klopstock aufgenommen, vorher bei Gryphius bezeugt in der bedeutung ' verschlagen ': ein schiff auff sand verströmt, kan andre weiser machen Gryphius trauersp. 779 ( Gibeoniter 3, 516); denn die flotten schweben umher auf dem ozean, und suchen sich, und finden sich nicht. und wenn sie verweht, oder verströmt, sich endlich erblicken Klopstock oden 2, 20 . 2 2) intrans., ' aufhören zu strömen, strömend sich verlieren, verrinnen ': sobald jene wellen verströmt waren Immermann werke 6, 90 . ton, duft, blut: die töne des thurm…