Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verspinnen verb.
verspinnen , verb. , als compositum in mhd. zeit noch nicht verbreitet; bei einem ' euanere, v'spinnen' Diefenbach gloss. 211 c und Diefenbach-Wülcker 567 ist diese bedeutung nicht klar. der älteste literarische beleg auf hochdeutschem boden bei Fischart ( s. unten D 1) zeigt verspinnen in einer offenbar secundären bedeutung ( vgl. spinnen IV 4 th. 10, 1, sp. 2530); auch Stieler 2091 bucht eine seltenere verwendung ( s. unten A 2). die uns am meisten geläufige resultative anschauung ' spinnend verbrauchen, verarbeiten ' ist zuerst im mndl. verspinnen Verdam hdwb. 637 b belegt; doch fehlt es mh…