Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschweimen verb.
verschweimen , verb. , vertiginem pati, schwindlich werden. Scherz-Oberlin 2, 1772 ( ohne beleg ) ; das wort scheint im eigentlichen hochd. nur selten vorzukommen ( vgl. mhd. wb. 2, 2, 793 b ): der engel vor dem künege versweim, und vuor gegen himelrîche heim. v. d. Hagen ges. ab. 3, 422, 323 ; dasz hier versweim für verswein steht, braucht man nicht anzunehmen; auch nd. verswîmen wird in gleichem sinne gebraucht. ferswîmen, ' verschwimmen, verschwinden, hinschwinden, weg-, auseinanderlaufen '. dat verswêm för mîn ôgen. ten Doornkaat Koolman ostfries. wb. 1, 469 a ; activ: verswîmen, durchbrin…