Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschub m.
verschub , m. , das verschieben, der aufschub, zu verschieben gebildet wie verzug zu verziehen: nach langem verschub, post longum intervallum; die sache leidet keinen verschub, res iam non ultra cunctationem recipit. Stieler 1785 ; ohne verschub, senza indugio. Kramer dict. (1702) 2, 515 b ; verschub, mora, dilatio. Steinbach 2, 486 ; aller verschub ist gefährlich. Adelung (aufschub ist ihm üblicher ); das wort kommt jetzt höchstens noch in der behördensprache vor, besonders in Süddeutschland: bei welcher ereignung ( sie ) sich denn ... euserst bemühten den feldherrn zu besänftigen, und ihn zu…