Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verführer m.
verführer , m. der vom eingeschlagenen wege ableitet, jedoch nur in übertragener und stets schlimmer bedeutung nachweisbar: und sol ehe zehen jar umbkomen Emser, Eck, bapst mit allen lügnern und verfürern innen werden, ob sie oder ich ... haben angefangen. Luther 1, 405 ; heiszet die gantze schrifft falsche propheten, ölgötzer, betrieger, verfürer, wölff, wütend bestien. 1, 383 b ; darum ligt die kunst daran, das man allein an diesem wege halte und nicht folge dem verfürer und lügengeist, der nicht anders thut denn das er uns von dieser straszen füre auff seine abwege, also das er uns .. diese…