Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbuhlen verb.
verbuhlen , verb. , mhd. nicht nachgewiesen. 1 1) transitiv, mittels buhlerei durchbringen, aufbrauchen. in den wörterbüchern zuerst bei Stieler 259 , amoribus bona sua disperdere: die falsche kotz lügt mich ietz an, das ich das leder freszen han, das sie verbuolet und verkouft. Murner narrenbeschw. 103, 24 Gödeke; auff das nit wüstling daraus ( aus den kindern ) werden, die nach ewerem tod auff erden ewer gut verspiln und versauffen, verbulen und zum thor auszlauffen. H. Sachs 1, 230 (3, 59, 35 Keller ); bildlich: die hoffnung, eine arge dirne, verbuhlte mir den augenblick, bestahl mit freche…