Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urfehde f.
urfehde , f. , aus fehde ( s. d. th. 3, 1417; Jac. Grimms herleitung aus fêh ' bunt ' ist nicht haltbar; s. Kluge-Götze 150 b ; zum gebrauch zschr. f. d. wortf. 10, 181 ff.; 12, 139 ff. ) und ur- C 3 zusammengesetzt. vgl. das vorhergehende adj. es ist eine entstellung, wenn neuerdings mehrfach u. als ' uralte, heftige fehde ' verstanden wird (ur- C 4 c). das f. ist die regel; ein m.: der (?) urvehe urk. bei Haltaus 2000 ; A. Pape bettel- u. garteteufel (1586) r 6 b ; J. B. Schupp (1663) 580 ; etwas häufiger ist das n.: Haltaus 2000 ; 2003; Fischer schwäb. wb. 6, 295 ; Staub-Tobler 1, 645 (gelü…