Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urfahr n.
urfahr , n. ( f. ), zu g. * usfaran; vgl. 3 fahr ( th. 3, 1244) und ur- C 1, das ausfahren und aussteigen ( die begriffe des anfangs und des endes mischen sich; th. 3, 990), fähre zum überfahren, überfahrtsstelle, landungsplatz, überfahrtsrecht und -gebühr. das n. ist die regel; aus dem mhd. var, st. f., und aus mhd. vart, nhd. fahrt dringt das f. ein ( Lexer 2, 201 b ; Scherz-Oberlin 1902 ; Lori bergr. 145 ; niederöst. weist. 3, 346, 24). ahd. urfar ( vgl. g. usfarþô, ahd. urfart); mhd. urvar neben urvuor. das wort ist oberdeutsch, in heutiger schriftspr. nur noch durch ortsnamen erhalten, di…