Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
untermark f., n.
untermark , f., n. ; vgl. 1 mark und 2 mark. ahd. untarmerchi, n.; mhd. undermarke, -merke, f.; mnl. ondermarke, -aerke, -merke, f., n.; undermarkt Carbach Livius 127 a ; Schöpper syn. f. 2 a ; Fischer schwäb. wb. 6, 240 . als m. bei Rädlein (1711) 993 a ; vgl. march , m., Staub-Tobler 4, 388 . im 18. jahrh. ist 1 unter III B 1 b α ( inter, dis ) nicht mehr verstanden und irrig nach III B 1 a ( sub ) umgedeutet ( Frisch [1743] 1, 643 b ; 644 b ; Adelung 4, 1301 ). bis auf bed. 4 auch in den mundarten veraltet. 1 1) grenzfestsetzung: ein auszaigen und untermarch fürnemen; sich einer untermarch …