Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungrund m.
ungrund , m. , gegenstück zu grund, tritt nhd. erst im 16. jh. neben älteres ab-, in-, urgrund; auch un-, ingründlich, unergründlich, unergründet sind älter. vgl. ungründlich-, unergründlichkeit, unbe(ge)gründetheit, grundlosigkeit, miszgrund. mnd. ungrunt. ostmnl. ongront. nl. ongrond. dän. ugrunt. Staub-Tobler 2, 775 . I I. sinnlich für heute üblicheres abgrund, tiefe: wie ... ein wandrer ruhig sieht ... dasz ... den segellosen mast des goldbeschwerten schifs ein wilder orcan faszt, izt in die wolken treibt, im ungrund izt vergräbet ... Wieland I 1, 224 ( mor. br. 1, 5); jetzo deckt tiefe na…