Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungewohnheit f.
ungewohnheit , f. , schwach entwickeltes gegenstück zu gewohnheit, seitenstück zu ungewohn(e), f. und ungewohnde, ungewohnte, ungewohnsame ( vgl. ungewöhnlichkeit, mnl. ongewoonicheit und ongewontelicheit zs. f. d. wortf. 15, 295 a ); ohne plural; heute durch ungewohntheit ( s. d. ) verdrängt, das die wbb. bis ins vorige jh. noch nicht kennen. ' man gebraucht es am häufigsten so, dasz es wohl eigentlich ungewohntheit heiszen sollte ' Heynatz antib. 2, 523 . ahd. ungewoneheit insolentia, abusio; mhd. ungewonheit ungewohntheit, auch als folge von entwöhnung ( desuetudo ), ungewöhnlichkeit, ungew…