Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungenöt adj. adv.
ungenöt , adj. adv. , gth. von genöt, dessen formen zu vergl. sind (ungenotet Fries Würzb. chr. 326 ). mhd. ungenœt, -genœtet, -genôt; mnd. ungenodet, ungenôt; mnl. ongenodet, -genoot; nl. ongenood. s. a. unnot, ungenötigt. die verbalen verb. müssen übergangen werden (ungenötes wachs s. ungeniet, ungenötigt). bes. in der bed. ungenöthigt, ohne noth, freiwillig entwickelt und noch von Kramer-Moerbeek verzeichnet, doch veraltet und schriftsprachlich durch ungenöt(h)igt ersetzt ( aus der mundart ungenotete schreihälse, kinder die ohne noth schreien Gotthelf 18, 97 ) Staub - Tobler 4, 865 ; 854: g…