Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungelingen n.
ungelingen , n. , gth. von gelingen th. 4, 1, 2, 3035 in der dort mitgetheilten Lutherstelle (15, 45 W. an die rahtsherren aller stedte u. s. w. ); auch Frischs (1, 616 ' infelix exitus rei ') ansetzung beruht nur auf dieser stelle; für die bed. s. sp. 26, 3. mnd. ungelinge ( Schiller-Lübben 5, 47 b ) ist der bed. nach eher mit diesem nhd. ungelingen ( vgl. unlingig schwierig, was nicht leicht von statten geht Staub-Tobler 3, 1338 ) als mit mhd. ungelinge, ungelinc, ungelingen ( Frauenlob 29, 10 ) miszgeschick, unglück verwandt. vgl. miszlingen . altes ungeling noch im 15. jh.: das kam der wer…