Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unerfindlich adj. adv.
unerfindlich , adj. adv. , gegensatz von erfindlich, aber nicht nur in der th. 3, 800 aufgestellten bedeutung erfindbar. mhd. unervindelich. von Schöpper f iiij d bis auf Frisch oft und unbeanstandet verzeichnet; sein Gottsched ( beob. 371 ) beginnt unwissende sprachmeisterei von der verengten bed. des neueren verb. erfinden aus dem trefflichen worte sein bürgerrecht grundlos zu bestreiten, leider bis in die neueste zeit nicht ohne erfolg. Günther recht u. spr. 278 . 1 1) activ; ohne wahrnehmendes bewusztsein, unempfindlich: das er ... im schlaff unerfindtlich leid, das ich sein böss bein im a…