Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbeheb adj. adv.
unbeheb , unbehebe , unbehebig , adj. adv. , gegentheil von beheb , behebig . frühnhd. und mundartlich; in der litteratursprache seit dem 17. jh. veraltet; noch von Frisch 1, 390 a und Campe 5, 127 b , beidemal nach Maaler, verzeichnet; vgl. gehebe , gehebig th. 4, 1, 2, 2333 ff.; Fischer 1, 767 ; Staub-Tobler 2, 870 ; Martin-Lienhart 1, 294 ; Schottel 354 . wer wind, urin oder kot nicht bei sich behalten kann ( Fischer 1, 767, 1 ; Staub-Tobler 1 ): alt leut seind unbeheb Franck sprüchw. 2, 7 a ; meint jeder, der ander habs gethan und sein nechster wer so unbeheb, dasz er solche rauchhäflein g…