Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbau m.
unbau , m. , mangel an bebauung, unbefugter bau. veraltet und mundartlich, obwohl noch im 19. jh. verzeichnet Heynatz 2, 511 ; mhd. unbû Lexer 2, 1773 ; Staub-Tobler 4, 1951 ; Schmeller 1, 186 ; Schottel 525. 650 ; vgl. miszbau, urbau, unart III a 1; unbûwnen Staub-Tobler 4, 1961 ; ahd. unpûantlîh. landwirthschaftlich: nachlässige, schlechte bebauung des feldes und der dadurch hervorgerufene zustand: das fruchtbar land brachten gantz zu unbau und gleich zu einer einOede Franck chron. Germ. 306 a ; darmit er nit müest sechen den unbau, den da sach der evangelisch hauszvater Knebel chron. v. Kai…